Experte: Tausende Stasi-Leute im Staatsdienst
Doppelmörder und ex Stasi-Chef Erich Mielke
Wir sind nicht davor gefeit, daß wir einmal einen Schuft unter uns haben. Wenn ich daß schon jetzt wüßte, würde er ab morgen nicht mehr leben. Kurzer Prozeß. Weil ich ein Humanist bin. Deshalb habe ich solche Auffassung. [...] Das ganze Geschwafel von wegen nicht Hinrichtung und nicht Todesurteil – alles Käse, Genossen. Hinrichten, wenn notwendig auch ohne Gerichtsurteil.“

Erich Mielke, 1982 (Quelle: Abschrift der Tonbandaufzeichnung der erweiterten Kollegiumssitzung am 19.2.1982, dokumentiert bei Joachim Walther: Erich Mielke – ein deutscher Jäger, Audio CD, München 1997.)
Der SED-Experte Klaus Schroeder schätzt, dass im Staatsdienst bundesweit mehrere tausend ehemalige hauptamtliche Stasi-Mitarbeiter beschäftigt sind. „Ich vermute, beim Zoll sind jede Menge, bei der Bundespolizei, beim Innenministerium, im Personen- und Wachschutz, wo man auch hinguckt“, sagte der Leiter des Forschungsverbundes SED-Staat der Freien Universität Berlin am Sonntag in einem dpa-Gespräch angesichts der erneuten Stasi-Debatte in Brandenburg. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) „könnte ja auch mal sagen, wie viele Leute damals übernommen wurden vom Innenministerium“.
Sonntag, 05. Juli 2009, 11:58 Uhr
http://www.bild.de/BILD/news/telegramm/news-ticker,rendertext=8918942.html
Stasiknast Schwerin
SED-Experte: Kaum Interesse an Stasi-Aufklärung
Berlin (dpa/bb) – An der Stasi-Aufarbeitung in Brandenburg hatten westdeutsche Beamte nach Ansicht des SED-Experten Klaus Schroeder kein großes Interesse gehabt. Nach der Wende hätten nicht nur Brandenburger, «sondern auch viele der neu zugezogenen westdeutschen Beamten kaum Interesse an Aufklärung gezeigt», sagte der Leiter des Forschungsverbundes SED-Staat der Freien Universität Berlin der «Süddeutschen Zeitung» (Samstag). «Die Naivität wurde ausgenutzt». Eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur hatte ergeben, dass 20 Jahre nach dem Mauerfall noch hunderte frühere hauptamtliche Stasi- Mitarbeiter im Polizeidienst der ostdeutschen Länder sind.
erschienen am 22 04.07.2009 um 15:48 Uhr
http://newsticker.welt.de/index.php?channel=pol&module=dpa&id=21716316
SED-Experte: Tausende Stasi-Leute im Staatsdienst
SED-Experte: Tausende Stasi-Leute im Staatsdienst
05.07., 11:57 Uhr
http://www.berlin.de/aktuelles/berlin/detail_dpa_21719528.php
Professor Dr. Klaus Schroeder, Politikwissenschaftler an der Freien Universität Berlin
Leiter des Forschungsverbunds SED-Staat der Freien Universität Berlin
http://www.fu-berlin.de/presse/fup/2008/fup_08_298/index.html
Stasi Offiziere im besonderen Einsatz (abgekürzt OibE)
hatten ein Dienstverhältnis mit der Stasi und einen Kampfauftrag.
Die OibE zum Beispiel sollten unter allen Umständen zum MfS stehen und mussten sich vor der “Abordnung” ins Zivilleben durch besondere ideologische Zuverlässigkeit auszeichnen.
Deshalb fühlen sich viele dieser Überzeugungstäter wahrscheinlich heute noch der Stasi verpflichtet, leben aber ganz unauffällig. Viele dieser Überzeugungstäter sind, nach Meinung von Experten, im Staatsdienst beschäftigt.
Ein Skandal !
Felix
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Bundesregierung erwartet Unruhen und spricht von kommenden “erheblichen Verteilungskonflikten”
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Inflation
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Deutschland halts Maul
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Zigeunertreck
Zigeuner Berlin
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