Deutsches Arschloch, Sau, Schwein
Den Tätern wird er nicht verzeihen können sagte der Rentner zehn Tage nach dem Vorfall.
Die Untersuchung habe einen dreifachen Schädel- und einen Jochbeinbruch ergeben. „Zwei Zähne wurden in Mitleidenschaft gezogen und ich hatte Prellungen an Brust und Rücken.“
Einer von beiden habe sich im U-Bahn-Wagen eine Zigarette angezündet und ihn „provozierend und hasserfüllt angesehen und mich mit dem Zigarettenrauch angeblasen“. Da habe er gesagt: „In der U-Bahn wird nicht geraucht.“ Beide hätten dann „losgeschimpft: Deutsches Arschloch, Sau, Schwein und andere Tiere. Dann hat mich einer angespuckt.“ Daraufhin habe er sich woanders hingesetzt, und erst im U-Bahnhof habe er „trippelnde Schritte“ hinter sich gehört. Auf die Frage: „Was soll mit Ihren Peinigern geschehen?“, sagte er: „Ich bin kein Richter.“ Zum Motiv sagte er: „Das waren nicht der Alkohol, die Zigaretten und die Drogen. Das war “Hass auf mich, auf München und das Leben.”
Der 20-jährige Türke und der 17 Jahre alte Grieche haben inzwischen ein Geständnis abgelegt und eine Debatte über den Umgang mit jugendlichen ausländischen Gewalttätern ausgelöst.
Auszug 30. Dezember 2007, 20:48 Uhr
http://www.welt.de/vermischtes/article1505656/Das_war_Hass_auf_mich_und_das_Leben.html
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