Trümmerfrauen
Trümmerfrauen bei der Arbeit – es ist ein typisches Bild, auch noch lange Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg. Lange Frauenketten auf den Trümmerbergen, in Eimern reichen sie die einzelnen Steine nach unten. Käthe Linke trümmerte im stark zerstörten Dresden:Käthe Linke: “Also wir hatten ein Kopftuch, ‘ne Schürze und alte Schuhe, so weit das möglich war und wer sie hatte, und da ging das los, da wurde nicht viel diskutiert. Das war eine Fließbandarbeit. Oben auf dem Berg standen die ersten, und da wurde das alles weitergereicht. Dann unten waren so Holzböcke, und da waren Bretter drauf, und da wurden die Steine sauber geputzt und gestapelt.”
Die große Leistung dieser „ Trümmerfrauen“ , schon längst vergessen.
Kein Denkmal, keine Würdigung, keine Ausstellung
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Am 2. Mai 1952 verlieh der Bundespräsident der Bundesrepublik, Theodor Heuss, 32 Trümmerfrauen und 17 Enttrümmerungsarbeitern das Bundesverdienstkreuz am Bande.
1986 beging eine ehemalige Trümmerfrau in Berlin Selbstmord, weil sie mit ihrer niedrigen Rente eine Mieterhöhung nicht mehr zahlen konnte. Der Seniorenschutzbund Graue Panther rief daraufhin den 9. Juli als Gedenktag für die Trümmerfrauen ins Leben.
Das ist eine Schande.