Die Beamten flüchteten und riefen Kollegen zu Hilfe.

Die Beamten flüchteten und riefen Kollegen zu Hilfe.

 

Polizei in der Defensive

Die Berliner Polizei hatte wieder ein hartes Wochenende. Bei einer Festnahme wurde einem Polizisten eine Rippe gebrochen. 60 junge Männer bedrängten die Beamten und forderten die Freilassung des Verdächtigen. Dann wurde ein Streifenwagen in Kreuzberg von einer Gruppe Männer angegriffen. Die Beamten flüchteten und riefen Kollegen zu Hilfe.

 

Erst Anfang Mai waren Berliner Polizisten zweimal bei Einsätzen behindert und beleidigt worden. Bei der Überprüfung eines Autofahrers in Kreuzberg pöbelten Unbeteiligte die Einsatzkräfte an. Mindestens zwanzig Personen bedrängten die Beamten. Vier Tage zuvor waren Ordnungshüter in Schöneberg bei der Vollstreckung eines Haftbefehls gegen einen 17-jährigen Serientäter von rund 25 türkisch-arabischen Jugendlichen angegangen worden.

 Die Beamten setzten Pfefferspray ein. Im vergangenen Jahr wurden bei Übergriffen 865 Polizisten im Dienst verletzt, das waren 7 mehr als 2006.

 

Zitat

 

25.5.2008 17:52 Uhr

http://www.tagesspiegel.de/berlin/Kriminalitaet-Neukoelln;art270,2537742

4 Antworten

  1. …die BRD Regierung arbeitet offensichtlich an Südafrikanische Verhältnissen, der Krug geht so lang zum Brunnen bis er bricht. Kauim ein Tag nach Schäubles Lügenstatistik und schon ist die Lügenstatistik widerlegt.

  2. Als ehemaliger Polizist kann ich nur bestätigen : viele Bezirke in Berlin regieren sich selbst.
    Wir steuern immer mehr auf einen Bürgerkrieg zu. Die gesetzgebenden Organe lassen die Polizeibeamten im Regen stehen. Die Beamten müssen in vielen Fällen den Rückzug antreten.
    Traurige Zustände in Deutschland

  3. Zustände wie im Nahen Osten durch eingeschleppte Unterschichten:

    http://www.e110.de/artikel/detail.cfm?pageid=67&id=88120

    DPolG warnt vor zunehmender Brutalität auf Berlins Straßen

    Berlin (ddp-bln). Nach dem Angriff auf ein Polizeifahrzeug gestern in Kreuzberg hat der Landesverband der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) vor zunehmender Brutalität auf Berlins Straßen gewarnt. Viele Gewalttäter in der Hauptstadt kennten keine Grenzen mehr, sagte der DPolG-Landeschef Bodo Pfalzgraf. Die direkte Konfrontation mit der Polizei sei «leider in Mode» und stärke das Ansehen der Täter in der Gruppe. Pfalzgraf warnte davor, dass in den «Parallelgesellschaften der Brennpunktkieze der Rechtsstaat in Gefahr gerät».
    Gestern Morgen war ein Polizeifahrzeug, in das sich in der Kreuzberger Oranienstraße zwei junge Männer vor einer Schlägerei geflüchtet hatten, aus einer Gruppe heraus angegriffen worden. Die beiden Männer hatten zuvor die hinteren Türen des Funkwagens aufgerissen und waren hineingesprungen. Die beiden 23-Jährigen erklärten den Beamten, dass sie von der Gruppe mit Totschlägern und Messern attackiert worden waren.

    Zwei der etwa zwölf Männer der Gruppe stürmten daraufhin auf den Einsatzwagen zu. Einem Unbekannten gelang es, eine Hintertür zu öffnen und erneut auf eines der Opfer einzuschlagen. Zudem wurde ein Verkehrsschild in Richtung des Polizeiautos geworfen. Die Polizeibeamten fuhren in eine Nebenstraße und forderten Verstärkung an. Die Suche nach den Tätern blieb erfolglos. Die beiden angegriffenen Männer wurden leicht an den Ellenbogen und am Kinn verletzt. Am Polizeifahrzeug entstand geringer Sachschaden.
    25.05.2008 SR

  4. in anderen Städten der BRD geht es auch hoch her:

    http://www.suedwest-aktiv.de/region/zak/kommunales/3598664/artikel.php?SWAID=fcc341273fb272ecfd89b38779fe8f1b

    Anlieger in Angst versetzt

    Die Anwohner der Schömberger Innenstadt wurden am Samstagnacht in Angst und Schrecken versetzt: Eine Massenschlägerei zwischen Türken und Spätaussiedlern eskalierte in einer wahren Hetzjagd.

    Die Ruhe nach dem Sturm: Der Schömberger Marktplatz und die Innenstadt waren am Samstagnacht Schauplatz einer wüsten Schlägerei. Foto: Mirjam Seeburger Schömberg
    Die folgenschwere Auseinandersetzung zwischen einer rund 20 Mann starken Gruppe von Spätaussiedlern aus dem Raum Rottweil und etwa 80 türkischen Staatsangehörigen aus Schömberg rief ein Großaufgebot an Polizisten in die Stauseestadt.

    ‘Es war furchtbar laut, die Türken sind in Gruppen zusammen gestanden und immer wieder sind Polizeiautos vorbeigefahren’, berichtet uns eine Anwohnerin von ihren Eindrücken. Eine nahe Verwandte habe bei der Heimfahrt Umwege in Kauf genommen, um auf keinen Fall in das Schussfeld der sich bekämpfenden Gruppen zu geraten.

    ‘Wir hatten Angst’, bestätigt auch eine Wirtin. Die Polizei habe ihr Lokal gegen Mitternacht aufgesucht und sie über die Massenschlägerei informiert. ‘Sie haben mich gebeten, keine Gäste rauszulassen’, berichtet die Schömbergerin. Auch sie hat für die Heimfahrt einen Schleichweg benutzt, nachdem ein Spätaussiedler gegen das Auto ihres Sohnes getreten habe. Ruhig geschlafen habe in dieser Nacht keiner mehr, obwohl die Polizei bis in die frühen Morgenstunden Präsenz im Städtle gezeigt habe, sagt sie.

    Wie die Polizei herausfand, gab es bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag ein ‘Vorspiel’ zu der Massenschlägerei, als eine Gruppe von Spätaussiedlern von in Schömberg lebenden Türken Prügel bezog

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