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Die Grafik zeigt die Anfragen der Polizei nach Videoaufnahmen der BVG in der Zeit von April 2006 bis April 2007, die zur Aufklärung von Straftaten auf U-Bahnhöfen benötigt wurden.
Zahlen der Angst: Berliner Nahverkehr
34 000 Straftaten ereigneten sich 2007 im Berliner Nahverkehr, ein knappes Drittel (10 009 Fälle) davon allein in der U-Bahn. Die BVG lässt daher seit Anfang des Jahres alle 170 U-Bahnhöfe mit Videokameras überwachen. Mit Erfolg, wie die Festnahme des brutalen Treters vom Bahnhof Blissestraße und die schnelle Aufklärung einer neuen Gewalt-Attacke am Bahnhof Alex beweisen.
Es sind offizielle Bilder, die unbestechlich sind. Sie zeigen Täter, die ihre Opfer berauben, verprügeln oder gar auf sie einstechen. Sie dokumentieren auch Drogenhandel und Vandalismus.
Im Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses wird heute (26. Mai) die erste Bilanz der gezogen werden: Von April 2006 bis April 2007 gab es insgesamt 618 Anfragen von Polizei und Staatsanwaltschaft an die BVG, die mit den Aufnahmen Gewalt-, Raub- und andere Delikte im Untergrund aufklären wollten. Innensenator Ehrhart Körting (SPD) ist zufrieden. „Die Ausweitung der Videoüberwachung war ein wichtiger und richtiger Schritt“.
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26. Mai 2008 19:12:15
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